heimat

»wir begegneten einander, glaube ich, vor gut dreißig jahren im haus deiner mutter, einer art gutshof im niederbayerischen peterskirchen zum ersten mal, alles ein wenig abgeschieden, still wie die kleine improvisierte silvesterparty, in die ich hineinplatzte. kein lärm. kein lautes sprechen, angenehm. ich weiß gar nicht mehr, wer mich mitgenommen hat, aber ich war hemmungslos neugierig auf dich«.
w. wondratschek

Eine Antwort auf „07. juni 2006

  1. ich verrate dir ein geheimnis: der gute helmut ist putzmunter. ich habe ihn heute in einem raum hinter einem dicken vorhang getroffen und von seinem blut getrunken. in wahrheit bin ich ein kleiner vampir und er ist meine tankstelle. kommt mir wirklich so vor. ohne scheiß.

    mit veruschka hab ich ja schon immer so ein ding zu laufen. noch mehr wohnzimmer-atmosphäre geht gar nicht. ich habe dort, in dem haus in der jebenstraße immer das gefühl, ich laufe durch meine dritte wohnung. von anfang an. wie eine äußere abbildung eines inneren raumes von mir. sehr seltsames gefühl, im sinne von selten.

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