19. Mai 2016

Ganz wunderbar, wenn jemand einen Eintrag schreibt und meine Bilder hineinklebt, weil ich ja gerade nichts in der Richtung zustande bringe. (schreibt man das eigentlich auseinander?) Warum warum warum. Fragen der Menschheit. Immer wieder. Ich atme ein, ich atme aus. (kein Yoga). Wirken lassen. Alles. Weiß gerade nicht, wie… Dings. – – – ach. Scheißdreck. Immer wieder diese seltsamen Wiederholungen. In Verkleidung. Mimikry. A-ber: neu seit einiger Zeit in diesem Theater: ich lache mitunter darüber. Ist das eine Art Evolution? Premium Galgenhumor oder so ähnlich. Wissen die Götter. Oder Gott (du kleines blödes Arschloch). Ach Gott ja, wenn man schreiben könnte, wie es durch den Sinn rauscht. Dann habe ich auch dieses Talent, jegliches Geschehen auf seinen Unterhaltungswert abzuklopfen. Was will der Dichter damit sagen (also wieder Gott jetzt). Ich werd noch irre. Solche Sätze wirken immer dekorativ. „Ich werd noch irre“. Oder werde ich weise? Wenn man einen Haufen Quatsch und Zumutung mit relativ guter Laune (natürlich mitunter auch nur Fassade) überlebt, übersteht, was wird man dann? Auf jeden Fall irgendwie sehr tolerant. Muss schon wieder lachen. Das Leben ist einfach verrückt. Oder ich ziehe Verrücktheiten an. Ja, natürlich tippe ich das nicht ganz nüchtern, das ist doch klar. Schauen Sie mal auf die Uhr. Null Uhr fünfundvierzig. Ach, ich muss ja noch den Link zu dem erwähnten Eintrag da oben einbauen. Na ja, jedenfalls mal wieder ein bißchen Lektüre hier. Wobei der Spruch „Kinder und Betrunkene sagen die Wahrheit“ noch nicht ganz zutrifft, hier gerade. Ich befinde mich noch ganz stark in der Vorstufe. Von Trunkenheit und Wahrheit. Und außerdem, was ist schon wahr. Alles und Nichts. Kryptik zur Nacht.

13. Mai 2016

Ich liebe diese Erkenntnis von Fuchs sehr.
„Kunst ist trotz ihrer Dynamik und der ihren Trägern eigenen Egozentrik immer eine Frieden stiftende Kraft. Wir wissen es, wir haben es gelernt und wir praktizieren aus dieser Kenntnis die befreiende, die heilende Kraft der Kunst. Darum muß aller Wahnsinn Kunst werden, alle Politik und jeder Wille, der sich auf die Verbesserung der Daseinsbedingungen des Menschen richtet, sollte kunstvoll sich manifestieren. Die einzig positive Revolution, die eine Chance hat, permanent den Menschen zu befreien und zu befruchten, ist das Wirken der Künstler. Die Freiheit der Kunst ist der einzige Garant der Freiheit des Menschen; diese Freiheit ist daher auch die erste, die ein Volk gezwungen wird aufzugeben, wenn ein Tyrann kommt, es zu beherrschen.“
Ernst Fuchs 1930 – 2015

12. Mai 2016

hidden track
(zu nah für Heim und Welt)

Doch nicht gelöscht, zuerst verworfen und von der Festplatte gelöscht. Nochmal die Speicherkarte gesichtet, wegen anderer Aufnahmen. Gestolpert. Nochmal von der Karte gezogen. War mir zu nah, zu detailliert für die Heim und Welt-Strecke. Verrauscht sowieso. Dann doch zu schade für die Vernichtungstaste. In extra Strecke gepackt. Hidden Track.