25. märz 2008

[…] In the evening I will fly you to the moon to the top right hand corner of the ceiling in my room. Where we’ll stay until the sun shines. Another day to swing on clothes lines May I be yawning It’s the morning of my life It’s the morning of my life


The first color TV transmission in Germany, 1967
Auch wenn Esther manchmal ein bißchen irre unter ihrem Lidstrich guckt und Abi ein altes Schlitzohr ist. Ich mag die beiden. Diese Bee Gees-Nummer wurde nie schöner gesungen. Und dann auch noch der Text. Der nimmt einen richtig mit, wenn man nicht mehr Zwanzig ist.
Meine Mama saß immer ganz andächtig da, wenn die beiden noch mal im Fernsehen kamen. Sie schien so eine Art Fan zu sein. Ich glaube, ich muß ihr mal eine Platte schicken, sie hat gar keine. Meine Freundin Ilona, die mir ja zwanzig Jahre voraus ist, hat noch die alten Vinylplatten von den beiden und kriegt auch einen ganz verklärten Blick, wenn sie die großen Hüllen in die Hand nimmt. Dann und wann wenn ich sie in ihrem verwunschenen Hexenhaus im tiefen Mecklenburg besuche, lege ich wenigstens einmal Esther und Abi auf und dann knistern die alten Rillen mit dem Kaminfeuer in der Ecke.

24. märz 2008

Anlasshalber aufgewärmte Eier.
(vom letzten Jahr)
Nicht dass wieder der Eindruck entsteht, ich ignoriere die hohen kirchlichen Feiertage. Auch mir liegt daran, der Fruchtbarkeit in alter heidnischer Tradition zu huldigen und möglichst vielen Eiern meinen Tribut zu zollen! Es gibt praktisch keine Eiersorte, die ich grundsätzlich ablehne. Aber bitte immer nur Eier von einigermaßen artgerecht gehaltenen Lebewesen. Auch so ein Mann braucht einen vernünftigen Bewegungsrad usw. usf.

21. märz 2008


Ich wäre dann bald so weit. Die Körperpflege macht gewaltige Fortschritte. Aber der Tag ist dann auch schon rum. Im Hauptberuf Gepflegtes Luxusweib hat man praktisch rund um die Uhr zu tun. Alleine der Schönheitsschlaf bis Mittag, da ist schon der halbe Tag vorbei. Dann die ganzen Massagen und Einbalsamierungen. Zum Kochen kommt man auch nicht mehr. Aber was will ich eigentlich.

22. märz 2008


Bei Hundert gibt es keine Ausrede mehr. Bei Hundert bin ich reif. Bei Hundert sind alle reif. Dann brauche ich Übermut. Ach was.
Bei 100 hat man Übermut!