22. Februar 2014


Hereinspaziert. Willkommen zur großen Hippie- und Schweinkram-Bilder-Ausstellung von Dorothy Iannone. Am Anfang sieht man mehr Dorothy und Besucher, später sieht man Bildchen mit allem Drum und Dran. Ich habe natürlich nicht alles fotografiert, in der riesigen Ausstellung, sondern nur die Sachen, die mir am Besten gefallen haben. Eigentlich hat mir aber fast Nichts überhaupt nicht gefallen. Ich könnte mich ganz schwer für ein Bild oder Blatt von Frau Iannone entscheiden. Ich bin ja im Grunde auch ein Hippie-Kind. Das langt schon, wenn man in den Sechziger Jahren geboren ist, und dauernd die psychedelischen Muster auf den Sommerkleidchen in Pink und Orange gesehen hat. Und die Musik im Radio gehört hat. Da müssen die eigenen Eltern gar nicht mit LSD und Eigenanbau experimentiert haben. Das haben wir dann, sobald wir größer waren, sowieso stellvertretend übernommen. Wenn man also mal Lust hat, sich in die Hippiezeit zu versetzen, geht man einfach in die kunterbunte Ausstellung von Frau Iannone.

Erwähnen möchte ich auch noch, weil sich ja meine Leser auch immer für Prominentenklatsch interessieren, dass ich Jan plötzlich im Gespräch mit Eva Mattes gesehen habe, wir waren ja dort verabredet, Jan und ich. Und wo ich die Frau Mattes sehe, ist mir auf einmal eingefallen, dass ich den Tag vorher auf einmal ganz intensiv an sie habe denken müssen, obwohl sie mich normalerweise in keinster Weise beschäftigt. Das habe ich ihr dann gleich dringend erzählen müssen. Dazu muss man vorausschicken, dass Frau Mattes ab und zu als Sprecherin bei Dokumentationen tätig ist. Nun gibt es eine ganz umfangreiche Doku über Romy Schneider, in der Eva Mattes immer die Romy-Gedanken und -Briefe aus dem Off liest, und ich glaube auch die Briefe ihrer Freundin Christiane Höllger. Die Stimme von Eva Mattes trägt die ganze Dokumentation. Das ist sehr schön gesprochen. Ich habe damals gar nicht identifiziert, dass das ihre Stimme ist, nur beim Abspann extra darauf geachtet, weil sie mir so gut gefiel, die Stimme und die Art zu sprechen. So. Und nun war ich doch den Tag vor der Iannone-Eröffnung in der Video-Installation von Hanna Schygulla. Ich habe extra nichts dazu geschrieben, sondern nur ein paar Links zu Berichten unter meine Bildstrecke geklebt. Der Grund ist, dass ich kein uneingeschränkter Fan von ihr bin, aber die Idee der Installation und der Selbstexperimente mit Video einigermaßen gut nachvollziehen kann, nicht wahr. Nun hat mich einerseits die Installation beeindruckt, auch ein kurzes, späteres Video über das Berliner Holocaust-Mahnmal, andererseits bin ich jedes Mal zusammengezuckt, wenn die überwiegend stummen Filmbilder plötzlich mit einer Audiospur versehen waren, wo man sie sprechen hörte. Ich bin deswegen zusammengezuckt, weil ich eben kein Fan von der Sprechweise bin, der man die fehlende Ausbildung doch recht drastisch anmerkt. Und da stand ich also in der Installation und wünschte mir eine Eva Mattes-Stimme zu den Bildern herbei, zwecks Vollendung des Werks. In meinen Ohren klingt alles, was Frau Schygulla auf Deutsch vorträgt, wie ein bayrisches Knödelrezept. Was dann in Verbindung mit den doch zum Teil recht ätherischen Filmbildern nicht zielführend ist. Ja, man könnte sagen: ernüchternd wirkt. Also auf mich. Das kann ja jeder empfinden wie er will. So drastisch und ausführlich, habe ich es der guten Eva Mattes jetzt nicht erzählt, aber die Botschaft ist schon angekommen. Es könnte auch sein, dass sie ein bißchen gegrient hat. Sie hat auch was gesagt, aber das sage ich jetzt lieber nicht. Jan meinte dazu nur: „Na, das war jetzt aber auch eine Steilvorlage von dir.“ Danach habe ich gemerkt, dass das vielleicht schon ein bißchen gemein war. Manchmal bin ich so impulsiv wie eine Fünfjährige. Nach der Ausstellung wollte Jan noch, dass ich ein paar Fotos von ihm in der ebenfalls kunterbunten Franz Ackermann-Ausstellung in der Eingangshalle mache. Habe ich auch gemacht. Danach sind wir dann weiter zum Kunstkontakter- Geburtstag, wo er erst nicht hinwollte, weil der irgendeine komische Bemerkung neulich gemacht hat. Ich habe ihn dann aber doch überreden können. Davon biete ich dann morgen Bildmaterial!

http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=140556

22. Februar 2014


http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=140556

Wo ich so verkatert war, bevor ich los bin. Ja, ich schreibe gerne Umgangssprache. Gestelztes Deutsch gibt’s in der Zeitung! Eigentlich wollte ich die Fotos erst vor die Dorothy Iannone-Strecke kleben, aber wenn dann wer das Album anschaut, der nicht weiß, dass ich mich nie komplett ignoriere, nicht daheim und nicht unterwegs, und das Ganze dann mit Bildern ohne Dorothy Iannone drauf anfängt, ist das doch irgendwie blöd. Nun ist der Auftakt also operativ explantiert worden, damit die fremden Leute nicht über Gebühr mit mir genervt werden und dann den Rest gar nicht mehr anschauen wollen, wo dann ja doch noch ausgiebig Frau Iannone und ihr Werk gewürdigt und abgebildet wird. Das gestrickte Teil mit dem Indianermuster habe ich auch noch nie fotografiert, musste auch dokumentiert werden. Leider habe ich den ganzen Abend über dann nur die unten herausschauenden Zipfel hergezeigt, weil ich, wie meistens, keine Lust hatte, die Jacke auszuziehen. Wohin mit einer Jacke, wenn man schon die Hände mit dem Fotoapparat voll hat? Ich bin auch nicht der Typ, der sich stundenlang an der Garderobe anstellt, lieber ziehe ich mich von vorneherein so an, dass ich mich auch mit dem Obendrüber wohlfühle. Meistens ist es in Galerien ja auch nicht so warm, dass man es gar nicht aushält. Bevor ich mich dem Aussortieren und Hochladen der Dorothy Iannone-Strecke widme, muss ich noch die Waschmaschine ausräumen, die ist gerade fertig, wie ich höre, und den Müll runterbringen und einkaufen gehen. Zuerst zum Bio Company-Supermarkt am Rosenthaler Platz, wo ich unter anderem immer gerne die Terra-Bio-Schlagsahne in dem gelben Becher ohne das reingerührte E 407 (Carrageen) hole, selber Preis wie die Bio-Sahne von Edeka: 0,89 €, und danach zu meinem Aldi in der Brunnenstraße Ecke Bernauer. Draußen scheint heute die Sonne!

22. Februar 2014


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Wo ich so verkatert war, bevor ich los bin. Ja, ich schreibe gerne Umgangssprache. Gestelztes Deutsch gibt’s in der Zeitung! Eigentlich wollte ich die Fotos erst vor die Dorothy Iannone-Strecke kleben, aber wenn dann wer das Album anschaut, der nicht weiß, dass ich mich nie komplett ignoriere, nicht daheim und nicht unterwegs, und das Ganze dann mit Bildern ohne Dorothy Iannone drauf anfängt, ist das doch irgendwie blöd. Nun ist der Auftakt also operativ explantiert worden, damit die fremden Leute nicht über Gebühr mit mir genervt werden und dann den Rest gar nicht mehr anschauen wollen, wo dann ja doch noch ausgiebig Frau Iannone und ihr Werk gewürdigt und abgebildet wird. Das gestrickte Teil mit dem Indianermuster habe ich auch noch nie fotografiert, musste auch dokumentiert werden. Leider habe ich den ganzen Abend über dann nur die unten herausschauenden Zipfel hergezeigt, weil ich, wie meistens, keine Lust hatte, die Jacke auszuziehen. Wohin mit einer Jacke, wenn man schon die Hände mit dem Fotoapparat voll hat? Ich bin auch nicht der Typ, der sich stundenlang an der Garderobe anstellt, lieber ziehe ich mich von vorneherein so an, dass ich mich auch mit dem Obendrüber wohlfühle. Meistens ist es in Galerien ja auch nicht so warm, dass man es gar nicht aushält. Bevor ich mich dem Aussortieren und Hochladen der Dorothy Iannone-Strecke widme, muss ich noch die Waschmaschine ausräumen, die ist gerade fertig, wie ich höre, und den Müll runterbringen und einkaufen gehen. Zuerst zum Bio Company-Supermarkt am Rosenthaler Platz, wo ich unter anderem immer gerne die Terra-Bio-Schlagsahne in dem gelben Becher ohne das reingerührte E 407 (Carrageen) hole, selber Preis wie die Bio-Sahne von Edeka: 0,89 €, und danach zu meinem Aldi in der Brunnenstraße Ecke Bernauer. Draußen scheint heute die Sonne!

21. Februar 2014

Alter Artikel. Aber niedlich. Wenn ich diesen Mini-Eintrag blogge, komme ich in mein persönliches Guiness-Buch der Rekorde. Ich blogge ja meistens vor dem Schlafengehen, mitunter gegen Nachmittag, aber eigentlich nie nach dem Aufstehen. So auch heute. Aber so spät war vor dem Schlafengehen Bloggen noch nie. Na gut. Ich las also eben, kurz vorm Rechner runterfahren noch schnell den alten Artikel, und zwar den folgenden Absatz:

„Für René Koch ist Berlin Modestadt: „Sie war es und ist es heute.“ Udo Walz schüttelt sein graues Haupt. Missbilligend. Er schwärmt von den Düsseldorferinnen, Münchnerinnen, den Hamburgerinnen: „Sie sind anders angezogen, perfekter.“ Koch kontert: „Aber ich liebe das Unperfekte. Daraus entsteht Kreativität.“ Walz poltert (…)“

Und weil wir es ja spät in der Nacht haben, die Vögel fangen schon zu zwitschern an, kann ich nicht mehr richtig gucken. Ich lese ja immer noch ohne Brille. Auch wenn manches bei der Schummerbeleuchtung, in der ich mich oft aufhalte, leicht verschwimmt. Also ich habe den oben zitierten Absatz jedenfalls folgendermaßen gelesen:
„Für René Koch ist Berlin Modestadt: „Sie war es und ist es heute.“ Udo Walz schüttelt sein graues Haupt. Missbilligend. Er schwärmt von den Düsseldorferinnen, Münchnerinnen, den Hamburgerinnen: „Sie sind anders angezogen, perfekter.“ Koch kontert: „Aber ich liebe das Unperfekte. Daraus entsteht Kriminalität.“ Walz poltert (…)“
Wahrscheinlich finde nur ich das lustig genug, um es zu bloggen. Egal. Man bloggt ja schließlich auch für sich selber! Gute Nacht.

19. Februar 2014


Tschoii Vleeming habe ich 1975 portraitieren dürfen. Damals hatte sie ihren ganz großen Durchbruch mit dem Grand Prix-Lied „Ein Lied kann eine Brücke sein„. Grand Prix habe ich als Kind immer schauen dürfen. Bei diesem hochkarätigen Werk kann ich sogar das Datum des Entstehens und somit mein Alter näher eingrenzen. Der Grand Prix, wie wir früher gesagt haben, war 1975 im März, das habe ich über Internet ausgetüftelt. Demzufolge war die Künstlerin (also ICH!) neun Jahre alt. Was mich allerdings ein wenig erschüttert, ist die Rechtschreibung. Konnte ich mit neun noch nicht richtig lesen und schreiben? Der Name Joy Fleming muss doch im Fernseher eingeblendet gewesen sein. Oder nur kurz, und dann habe ich den Namen immer nur aus dem Fernseher gehört und dann halt irgendwie so geschrieben, wie ich es mir eben gedacht habe. Lautschrift eben! Tschoii Vleeming. Der Fernsehsprecher muss dann aber auch einen komischen Akzent gehabt haben, weil eigentlich gibt es ja keine Grundlage für zwei E in Vleeming. Ein Rätsel! Was mich persönlich ganz stark anspricht in dem Werk, ist rechts unten der Zusatz „TAPS TABS„. Das bringt eine unheimliche Dynamik in das Bild, wie ich finde. Auch die Frisur scheint mir recht gut gelungen. Die Dame links in dem für die Siebziger Jahre typischen Blümchen-Maxi-Kleid kann ich nicht recht zuordnen. Vielleicht eine der Backgroundsängerinnen. Obwohl in den youtube-Videos, wo sie das Lied singt, keine Backgroundsängerin ein Blümchenkleid anhat. Vielleicht ist das auch nur unter künstlerische Freiheit zu verbuchen. Wahrscheinlich habe ich damals einfach gerne langhaarige Frauen mit Blümchenkleidern gemalt. Wo eben gerade Platz war. Vielleicht ist es sogar ein Selbstportrait. Mit neun hatte ich meiner Erinnerung nach genau so eine Haarfrisur. Vielleicht fing das damals schon an, mit den Selbstportraits. Ich möchte jetzt nicht von Frühvollendung sprechen, denn noch lebe ich ja und bin eigentlich auch recht gesund und munter. Außer, im Moment vielleicht gerade. Ich arbeite noch an meiner Form, damit ich heute Abend recht frisch und gut aussehe. Leider bin ich noch etwas verkatert, wegen nächtlichen Drogenmissbrauchs bei der Lektüre von einem Buch von meinem alten Freund Victor, „Philosoph auf Reisen“, da wird so viel getrunken und geraucht, dass mich das gestern Nacht in meiner Küche animiert hat, es dem Hauptprotagonisten gleich zu tun. Das ist dann einfach irgendwie geselliger beim Lesen. Aber die Spätfolgen habe ich wieder nicht bedacht. Ich war sowieso höchst überrascht, dass das selber angebaute Gras, das seit vier oder fünf Jahren in einer Teedose in der Küche steht, überhaupt noch aktive Substanz in sich hat. Nun ja, wenn ich jemals wieder Besuch bekommen sollte, hätte ich dann jedenfalls was zum Anbieten. Abgesehen von Branntwein, versteht sich. Der ist natürlich immer im Haus. Vielleicht hätte ich mich auch einfach nur auf eine Sache konzentrieren sollen. Also entweder Kiffen oder Saufen. Ist ja eigentlich eine alte Regel. Aber die wird in seinem Buch auch dauernd gebrochen, das war natürlich kein gutes Vorbild. Aber nun bin ich mit dem launigen und bildungsstarken Werk ja am Ende und kann mich weiter erholen. Heute Abend will ich nämlich, wenn irgendwie machbar, zu Frau Iannone. Danke nach Hamburg für den Hinweis. Das Schaffen der Dame erinnert mich auch an das Werk von Danielle de Picciotto. Schon furios. Frau Iannone wohnt ja gar in Berlin. Da wird sie ja wohl auch selber dann da sein. 81 ist doch kein Alter! Jan kommt auch, vorhin seine Mail mit dem Inhalt gelesen: „KOMME 19 UHR!“. Als noch fast fünf Stunden, um mich in Form zu bringen. Ich denke, ich leg mich noch mal hin.

19. Februar 2014


Tschoii Vleeming habe ich 1975 portraitieren dürfen. Damals hatte sie ihren ganz großen Durchbruch mit dem Grand Prix-Lied „Ein Lied kann eine Brücke sein„. Grand Prix habe ich als Kind immer schauen dürfen. Bei diesem hochkarätigen Werk kann ich sogar das Datum des Entstehens und somit mein Alter näher eingrenzen. Der Grand Prix, wie wir früher gesagt haben, war 1975 im März, das habe ich über Internet ausgetüftelt. Demzufolge war die Künstlerin (also ICH!) neun Jahre alt. Was mich allerdings ein wenig erschüttert, ist die Rechtschreibung. Konnte ich mit neun noch nicht richtig lesen und schreiben? Der Name Joy Fleming muss doch im Fernseher eingeblendet gewesen sein. Oder nur kurz, und dann habe ich den Namen immer nur aus dem Fernseher gehört und dann halt irgendwie so geschrieben, wie ich es mir eben gedacht habe. Lautschrift eben! Tschoii Vleeming. Der Fernsehsprecher muss dann aber auch einen komischen Akzent gehabt haben, weil eigentlich gibt es ja keine Grundlage für zwei E in Vleeming. Ein Rätsel! Was mich persönlich ganz stark anspricht in dem Werk, ist rechts unten der Zusatz „TAPS TABS„. Das bringt eine unheimliche Dynamik in das Bild, wie ich finde. Auch die Frisur scheint mir recht gut gelungen. Die Dame links in dem für die Siebziger Jahre typischen Blümchen-Maxi-Kleid kann ich nicht recht zuordnen. Vielleicht eine der Backgroundsängerinnen. Obwohl in den youtube-Videos, wo sie das Lied singt, keine Backgroundsängerin ein Blümchenkleid anhat. Vielleicht ist das auch nur unter künstlerische Freiheit zu verbuchen. Wahrscheinlich habe ich damals einfach gerne langhaarige Frauen mit Blümchenkleidern gemalt. Wo eben gerade Platz war. Vielleicht ist es sogar ein Selbstportrait. Mit neun hatte ich meiner Erinnerung nach genau so eine Haarfrisur. Vielleicht fing das damals schon an, mit den Selbstportraits. Ich möchte jetzt nicht von Frühvollendung sprechen, denn noch lebe ich ja und bin eigentlich auch recht gesund und munter. Außer, im Moment vielleicht gerade. Ich arbeite noch an meiner Form, damit ich heute Abend recht frisch und gut aussehe. Leider bin ich noch etwas verkatert, wegen nächtlichen Drogenmissbrauchs bei der Lektüre von einem Buch von meinem alten Freund Victor, „Philosoph auf Reisen“, da wird so viel getrunken und geraucht, dass mich das gestern Nacht in meiner Küche animiert hat, es dem Hauptprotagonisten gleich zu tun. Das ist dann einfach irgendwie geselliger beim Lesen. Aber die Spätfolgen habe ich wieder nicht bedacht. Ich war sowieso höchst überrascht, dass das selber angebaute Gras, das seit vier oder fünf Jahren in einer Teedose in der Küche steht, überhaupt noch aktive Substanz in sich hat. Nun ja, wenn ich jemals wieder Besuch bekommen sollte, hätte ich dann jedenfalls was zum Anbieten. Abgesehen von Branntwein, versteht sich. Der ist natürlich immer im Haus. Vielleicht hätte ich mich auch einfach nur auf eine Sache konzentrieren sollen. Also entweder Kiffen oder Saufen. Ist ja eigentlich eine alte Regel. Aber die wird in seinem Buch auch dauernd gebrochen, das war natürlich kein gutes Vorbild. Aber nun bin ich mit dem launigen und bildungsstarken Werk ja am Ende und kann mich weiter erholen. Heute Abend will ich nämlich, wenn irgendwie machbar, zu Frau Iannone. Danke nach Hamburg für den Hinweis. Das Schaffen der Dame erinnert mich auch an das Werk von Danielle de Picciotto. Schon furios. Frau Iannone wohnt ja gar in Berlin. Da wird sie ja wohl auch selber dann da sein. 81 ist doch kein Alter! Jan kommt auch, vorhin seine Mail mit dem Inhalt gelesen: „KOMME 19 UHR!“. Als noch fast fünf Stunden, um mich in Form zu bringen. Ich denke, ich leg mich noch mal hin.