29. Dezember 2012

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Kopf: Gaga Nielsen
Brille: n.n.*, Rossmann
Haare: Gaga Nielsen
Unterwäsche oben: Esprit
Heidi-Shirt: Who killed Bambi?
Nadelstreifen-Weste: Strenesse
Satinjacke: n.n., Wertheim am Kudamm
Rumpf: Gaga Nielsen
Ramones-Tasche: Who killed Bambi?
Arme: Gaga Nielsen
Kamera: Canon
Hände: Gaga Nielsen
Gürtel: Get up(?) (Gravierung Schließe)
Unterwäsche unten: n.n. Galeria Kaufhof
Beine: Gaga Nielsen
Jeans: S. Oliver
Füße: Gaga Nielsen
Socken: under2wear, Rossmann
Schuhe: Reebok EasyTone Reeawaken Black
Polsterbank: Banqueta Eindhoven, KA International
Plüsch-Emu: Wertheim
Bilder: Gaga Nielsen
Location: Berlin, August- Ecke Joachimstr., 5. OG, Flur
n.n.* = Etikett wg. Kratzigkeit entfernt bzw. mangels Branding nicht identifizierbar

26. Dezember 2012


http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=122138
Immerhin war meine Who killed Bambi?-Jacke in diesem Jahr noch nicht im Programm. Ich glaube, zuletzt Zweitausendneun auf Bildchen angehabt. So für heute ist es genug. Ich nehme an, nicht nur das viele Hochladen und Posten, sondern auch das Angucken müssen ist doch recht ermüdend. Ich bin jetzt doch froh, dass der Countdown läuft. Noch dreiundfünfzig Tage, dann ist das Jahr voll. Leider können meine Leser heute noch nicht wissen, was ich weiß, dass nämlich die ganzen Kleider leider erst gegen Ende dran sind, weil ich wenig Gelegenheit hatte, in diesem Jahr tagsüber Fähnchen anzuziehen, ohne mich zu verkühlen. Bzw. wenn es schon mal ordentlich warm war und ich daheim bleiben konnte, habe ich mir erst gar nicht großartig was angezogen. Jetzt aber zum Endspurt, muss jeder freie Tag, wo ich nicht vor die Tür muss, für Kleidermodenschau herhalten! Ich ziehe praktisch so gut wie jeden Tag ein Sommerkleid an und maximal, filigrane Sandaletten. Meistens aber barfuß. Also für ungefähr fünf bis zehn Minuten, bis die Bilder im Kasten sind. Neulich habe ich ein weißes Kleid angezogen, so in der Art wie Romy Schneider in „Die Dinge des Lebens“ anhat, so ein weißes Etuikleid, ganz geradlinig geschnitten. Ihres war von Courrèges, meines nur von – müsste ich aufs Etikett gucken, hab ich ausnahmsweise gar nicht rausgeschnitten – aber immerhin auch eine Pariser Modemarke, im Lafayette gekauft. Auch schon ewig her wieder. Na jedenfalls hatte es gerade geschneit, ich glaube zum ersten mal und ich habe die weiße Schneekulisse auf dem Balkon superclever als Hintergrund für die Fotos genutzt! Dann noch die rosa Zehensandalen aus Wildleder von Ralph Lauren in den Schnee gestellt. Das kam auch sehr apart rüber. Die habe ich auch noch in hellblau, die waren ein paar Tage später dran. Die Sandalen waren mal unglaublich runtergesetzt, da habe ich zugeschlagen, wahrscheinlich hatte keine Anziehpuppe außer mir so große Füße, deswegen übrig. Ich sage jetzt aber nicht, wie billig die Sandalen waren, dann sind die Leute nicht mehr so beeindruckt. So, das war mal wieder ein bißchen Erklärung zu dem ganzen Bildmaterial, was sich aber ja eigentlich von selber erklärt. Immerhin ist jetzt schon bald Mitte August, das heißt, ich habe ein halbes Jahr seit Mitte Februar geschafft. Ich muss sagen, ich bin schon erstaunlich diszipliniert. Jetzt, wo Weihnachten rum ist und tolle Anziehsachen schön reduziert, gehe ich bald mit dickem Portemonnaie los und werde mir Wünsche erfüllen, von denen ich noch gar nicht weiß, dass ich sie haben werde! Damit kein falscher Eindruck entsteht: das Portemonnaie ist nicht deswegen gut gefüllt, weil man mich reich beschenkt hätte, sondern weil ich das ganze Jahr gespart habe, um meinen kleinen Staatshaushalt zu konsolidieren. Hat geklappt! Man muss nur wollen! Und arbeiten natürlich. Von Nichts kommt Nichts. Eine meines Erachtens vernachlässigte Weisheit. So, noch den allerletzten Schluck Rotwein und dann endlich mal Faulenzen!

27. Dezember 2012


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Ich muss den Eintrag auf 27. datieren, wenn auch weit nach Mitternacht, es ist ja doch noch vor dem Schlafengehen, nach einem langen Tag mit dem Datum. Das ist schon in Ordnung. Muss ich auch gar nicht erklären. Kopf wird schon schwer gerade, ob ich noch den Eintrag hinkriege – wenigstens einen, wenigstens einen einzigen Tag hochladen. Den zwölften August. Ich schaue die Bilder in der Reihenfolge an und versuche die Dramaturgie zu verstehen. Die Erinnerung stellte sich ein. Es war ein heißer Sommertag, wie August sein soll und bestimmt Wochenende. Samstag vielleicht. Ich habe sicher geduscht und Kaffee gemacht und bin gleich in die Sonne und dann fiel mir wieder das Fotospielchen ein und ich wollte nicht noch mal behinderte Bilder mit unbekleideten Fragmenten machen, um einer Fortsetzung der bis dato lückenlosen Wahrhaftigkeit willen. Also zum ersten Mal ein Kleid aus dem Schrank gezogen, obwohl ich gewöhnlich bei so einer Hitze nicht im Kleid in der Sonne sitze. Das gibt nur verschwitzte Flecken im Stoff. Ich hatte es überhaupt nur einmal auf dem Balkon an, da hatte ich Besuch und danach gingen wir essen, ins Pan Asia in der Rosenthaler Straße, rechts von den Hackeschen Höfen. Im Sommer ist es schön da, draußen beim Licht der Kerzen und Fackeln auf den asiatischen Holzpaneelen und den großen Bodenkissen zu sitzen. Gutes Essen auch. Das war das einzige mal, dass ich das Kleid überhaupt in der Öffentlichkeit anhatte. Ich finde es eigentlich ein bißchen zu gewagt und zu verspielt, zu freizügig, um alleine damit durch die Gegend zu laufen. Zu offensiv. Aber bei dem richtigen Begleiter kann das wieder passen. Auf jeden Fall eher eine Zufallsbeute. Ich wollte nur mal sehen, wie so ein gerüschter Rock am Kleid aussieht, so ein vielfacher Volant. Das kannte ich nur noch aus der Zeit als ganz junges Mädchen. Was ich im Ausweis nicht mehr bin. Aber manchmal im Herzen. Na ja. Nun ist das Fähnchen dokumentiert. Ich hatte es noch ein Weilchen auf dem Balkon an, es ist sehr bequem, bis es mir zu heiß wurde. Das einzige, was ich nicht mehr rekonstruieren kann ist, wieso auf der Steinstufe an der Balkontür die beiden Zangen liegen. Irgendetwas scheine ich repariert zu haben, zurechtgebogen. Ich weiß bloß nicht mehr was.

26. Dezember 2012


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Immerhin war meine Who killed Bambi?-Jacke in diesem Jahr noch nicht im Programm. Ich glaube, zuletzt Zweitausendneun auf Bildchen angehabt. So für heute ist es genug. Ich nehme an, nicht nur das viele Hochladen und Posten, sondern auch das Angucken müssen ist doch recht ermüdend. Ich bin jetzt doch froh, dass der Countdown läuft. Noch dreiundfünfzig Tage, dann ist das Jahr voll. Leider können meine Leser heute noch nicht wissen, was ich weiß, dass nämlich die ganzen Kleider leider erst gegen Ende dran sind, weil ich wenig Gelegenheit hatte, in diesem Jahr tagsüber Fähnchen anzuziehen, ohne mich zu verkühlen. Bzw. wenn es schon mal ordentlich warm war und ich daheim bleiben konnte, habe ich mir erst gar nicht großartig was angezogen. Jetzt aber zum Endspurt, muss jeder freie Tag, wo ich nicht vor die Tür muss, für Kleidermodenschau herhalten! Ich ziehe praktisch so gut wie jeden Tag ein Sommerkleid an und maximal, filigrane Sandaletten. Meistens aber barfuß. Also für ungefähr fünf bis zehn Minuten, bis die Bilder im Kasten sind. Neulich habe ich ein weißes Kleid angezogen, so in der Art wie Romy Schneider in „Die Dinge des Lebens“ anhat, so ein weißes Etuikleid, ganz geradlinig geschnitten. Ihres war von Courrèges, meines nur von – müsste ich aufs Etikett gucken, hab ich ausnahmsweise gar nicht rausgeschnitten – aber immerhin auch eine Pariser Modemarke, im Lafayette gekauft. Auch schon ewig her wieder. Na jedenfalls hatte es gerade geschneit, ich glaube zum ersten mal und ich habe die weiße Schneekulisse auf dem Balkon superclever als Hintergrund für die Fotos genutzt! Dann noch die rosa Zehensandalen aus Wildleder von Ralph Lauren in den Schnee gestellt. Das kam auch sehr apart rüber. Die habe ich auch noch in hellblau, die waren ein paar Tage später dran. Die Sandalen waren mal unglaublich runtergesetzt, da habe ich zugeschlagen, wahrscheinlich hatte keine Anziehpuppe außer mir so große Füße, deswegen übrig. Ich sage jetzt aber nicht, wie billig die Sandalen waren, dann sind die Leute nicht mehr so beeindruckt. So, das war mal wieder ein bißchen Erklärung zu dem ganzen Bildmaterial, was sich aber ja eigentlich von selber erklärt. Immerhin ist jetzt schon bald Mitte August, das heißt, ich habe ein halbes Jahr seit Mitte Februar geschafft. Ich muss sagen, ich bin schon erstaunlich diszipliniert. Jetzt, wo Weihnachten rum ist und tolle Anziehsachen schön reduziert, gehe ich bald mit dickem Portemonnaie los und werde mir Wünsche erfüllen, von denen ich noch gar nicht weiß, dass ich sie haben werde! Damit kein falscher Eindruck entsteht: das Portemonnaie ist nicht deswegen gut gefüllt, weil man mich reich beschenkt hätte, sondern weil ich das ganze Jahr gespart habe, um meinen kleinen Staatshaushalt zu konsolidieren. Hat geklappt! Man muss nur wollen! Und arbeiten natürlich. Von Nichts kommt Nichts. Eine meines Erachtens vernachlässigte Weisheit. So, noch den allerletzten Schluck Rotwein und dann endlich mal Faulenzen!